Sonnenblumen

Ursprünglich kommt die Sonnenblume aus Amerika, wo sie beispielsweise schon von den Inkas angebaut wurde. Im 16. Jahrhundert wurden Samen der Sonnenblume nach Europa gebracht, wo sie zunächst als Zierpflanze beliebt war. Die Sonnenblume ist sehr photosyntheseaktiv. Dieser Prozess ist jedoch stark abhängig von der einfallenden Sonneneinstrahlung, sodass schon eine kleine Verminderung des Sonnenlichtes das Wachstum erheblich dämpfen kann.

Anbau

Wenn man Sonnenblumen erfolgreich anbauen möchte, muss man folgende Umstände beachten:

1. Boden:

  • Tiefgründig (optimal 1,5 m–2 m)
  • Nährstoffreich (Kalium, Bor)

2. Stickstoffdüngung: ca. 100 kg N/ha

3. Wasserbedarf: 400 bis 500 ml pro Tag

4. Wärmesumme: mindestens 14 °C (optimal 20 °C von April bis September)

5. Aussaat erfolgt bei ca. 8 °C Bodentemperatur

6. Reihenabstand: ca. 70 cm; Abstand in der Reihe: ca. 50 cm

7. Saattiefe: ca. 5 cm

8. Unkrautbekämpfung bis zum Reihenschluss

Bei sieben Pflanzen pro Quadratmeter wachsen 70000 Pflanzen pro Hektar. Geerntet wird, wenn die Kornfeuchte bei ca. 15 % liegt. Das erkennt man z.B. an abgestorbenen Blättern.